Die Geschäftsführung der Würth Hochenburger GmbH verspricht Kontinuität und Modernisierung: So werden die Betriebe mit den dort beschäftigten 30 Mitarbeitern und mit dem bisherigen Produkt- und Leistungsangebot fortgeführt. Zugleich plant Würth Hochenburger erhebliche Investitionen in die Infrastruktur des Betriebes in Eben, die bis Ende des Jahres 2010 durchgeführt werden sollen.Mit dem Verkauf an die Würth Hochenburger GmbH übergibt die Firma ÖBAU Schilchegger Handels GmbH seinen Betrieb an einen der österreichischen Branchenführer im Baustoffgeschäft, der strategisch und wirtschaftlich bestens aufgestellt ist, um im wachsenden Wettbewerb zu bestehen. Familie Schilchegger zog damit die Konsequenzen aus dem intensiven Konzentrationsprozess in der Baustoffbranche, der für kleinere Betriebe erhebliche wirtschaftliche Nachteile gebracht hat.
Das langfristig ausgerichtete Standortkonzept und die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze im Ort waren für die Familie Schilchegger entscheidend der Würth Hochenburger GmbH den Zuschlag zu geben. Die beiden Unternehmen haben bereits seit Jahren innerhalb der hagebau partnerschaftlich zusammengearbeitet. Die Familie Schilchegger wird sich in Zukunft auf den Betrieb des Lebensmittelhandels sowie auf die Vermietung und Verwaltung von Immobilien konzentrieren.
Die Geschäftsführung der Würth Hochenburger GmbH bedankt sich bei der Familie Schilchegger für das Vertrauen, das sie mit dem Verkauf des Baustoffbereichs der Firma Würth Hochenburger GmbH entgegen gebracht hat. „Als österreichisches Unternehmen sind wir uns der Verantwortung unseren neuen Mitarbeitern, den Kunden und der Region bewusst und werden uns mit allen Kräften dafür einsetzen den Standort Eben bestmöglich zu führen.", so die beiden Geschäftsführer.
Allgemeine Informationen zur Würth Hochenburger GmbH
Mit der Firmengründung in Innsbruck im Jahr 1922 durch DI Leo Würth begann die Erfolgsgeschichte des Tiroler Traditionsunternehmens in der Baubranche. Mit insgesamt 13 Baustoffniederlassungen in Tirol, Salzburg, Vorarlberg und Oberösterreich, sowie sechs Baumärkten (hagebau), einem Produktionsstandort und zwei Tochtergesellschaften in Deutschland, ist die Würth Hochenburger GmbH nicht nur der größte hagebau Partner in Österreich, sondern auch der Marktführer in der Baustoffbranche in Westösterreich.
| FACT BOX Würth Hochenburger GmbH | Firmengründung: | 1922 durch DI Leo Würth, Innsbruck | | Geschäftsführung: | Mag. Hanna Aichner (Finanzen, Controlling) Alfred Bernhard (Marketing, Vertrieb) | | Mitarbeiterstand: | 405 | | Lehrlinge: | 15 | | Beteiligungen: | Hagebau Österreich, Hagebau Deutschland, SAH Deutschland | | Standorte: | 13 Baustoffniederlassungen (Röthis, Zams, Tarrenz, Innsbruck, Fritzens, Oberndorf, Nussdorf-Debant, Saalfelden, Salzburg, St. Johann/Pg, Eben/Pg., Tamsweg, Bad Ischl) 6 Baumärkte (Innsbruck, Fritzens, Wörgl, St. Johann/Pg., Eben/Pg., Tamsweg) 1 Produktionsbetrieb in Fritzens | | Tochterfirma: | FRITZ Baustoffe GmbH & Co KG, Deutschland (Rimsting, Ottobrunn) | | Umsatz 2009: | 131 Mio. Euro (inkl. FRITZ GmbH & Co KG) | | Umsatz 2010: | ca. 140 Mio. Euro | | |
